Siegel Bilanz / Le Temps: Top Anwaltskanzlei 2020

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«Der Kampf ums Recht ist die Poesie des Charakters.»
Rudolf von Jhering (1818–1892), deutscher Rechtswissenschafter

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News


25.02.2021 | mh

Familienrecht: Bundesgericht erklärt für alle Arten von Unterhalt die zweistufige Methode als verbindlich

Mit Urteil vom 11. November 2020 (5A_311/2019; zur Publikation vorgesehen) gab das Bundesgericht den Methodenpluralismus für die Berechnung von Kinderunterhalt auf (vgl. Beitrag vom 4.1.2021). Wie erwartet zog nun das Bundesgericht auch im Bereich des nachehelichen Unterhalts nach: Mit zur Publikation vorgesehenem Urteil vom 2. Februar 2021 (5A_891/2018) erklärt es die zweistufige Methode auch für den nachehelichen Unterhalt in allen Kantonen für anwendbar. Damit schafft das Bundesgericht Rechtssicherheit für Rechtssuchende.

Ihr Ansprechpartner für Fragen zum Scheidungsrecht ist unser Fachanwalt SAV Familienrecht lic. iur. Michael Häfliger.


25.02.2021 | ch

Familienrecht: Praxisänderung - Aufgabe der 45er Regel

Vor Bundesgericht galt bis anhin die sogenannte 45er Regel: Einer nichterwerbstätigen Person, welche das 45. Altersjahr im Zeitpunkt der Trennung bereits zurückgelegt hatte, war die Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit nicht zumutbar.

Die kantonalen Gerichte weichten diese Regel bereits seit Jahren auf. Das Bundesgericht schritt dabei nur sehr selten ein.

Nun gibt auch das Bundesgericht diese starre Regel auf: Neu gilt es zu prüfen, inwiefern es für die nicht erwerbstätige Person tatsächlich möglich ist, auf dem Arbeitsmarkt eine als zumutbar erachtete Anstellung zu finden. Dabei ist die effektive Erzielbarkeit eines Einkommens (angesichts des Alters, der Gesundheit, der Ausbildung und persönlichen Fähigkeiten, der Arbeitsmarktlage, etc.) eine Tatfrage. Eine Rechtsfrage bleibt, ob die Erzielung angesichts der Tatsachenfeststellungen als zumutbar erscheint.

Ihr Ansprechpartner für Fragen im Scheidungsrecht ist unser Fachanwalt SAV Familienrecht lic. iur. Michael Häfliger.


19.02.2021 | ch

Corona / Covid'19 als Berufskrankheit?

Eine Infektion mit Corona / Covid'19 kann eine Berufskrankheit sein, die bei der Unfallversicherung gedeckt ist. Die Versicherungsdeckung via Unfallversicherung führt zu deutlich besseren Leistungen als bei der Krankentaggeldversicherung oder einer blossen Lohnfortzahlungspflicht der Arbeitgeberin. Es kann sich für Betroffene lohnen, dies genauer abzuklären - vor allem wenn Langzeitfolgen drohen (Long Covid).


25.01.2021 | ch

Neue Volkskrankheit Long Covid?

Covid-19 / Corona kann zu Langzeitfolgen führen (sog. Long Covid). Tausenden Betroffenen drohen jahrelange rechtlichte Auseinandersetzungen mit der Krankentaggeldversicherung, der Invalidenversicherung (IV), allenfalls mit der Unfallversicherung (Berufskrankheit?) sowie ein Gang durch die Mühlen des IV-Gutachterwesens. Ein aktueller NZZ-Artikel greift das juristisch brisante Thema auf.


25.01.2021 | ch

Übersicht über die neuste Rechtsprechung im Haftpflichtrecht

Rechtsanwalt Christian Haag bespricht in der juristischen Zeitschrift "Plädoyer" die Entwicklung der Rechtsprechung des vergangenen Jahres im Fachgebiet Haftpflichtrecht.


04.01.2021 | ch

Corona als Berufskrankheit? Wer haftet für Covid-Langzeitfolgen (Long COVID-19)?

Corona / COVID-19 bringt diverse versicherungsrechtliche Fragen mit sich. Wer haftet bei einer Arbeitsunfähigkeit und insbesondere bei Langzeitfolgen (Long COVID-19)? Deckung besteht über eine allfällige Krankentaggeldversicherung sowie bei längerer Arbeitsunfähigkeit über die Invalidenversicherung. Zu prüfen ist sodann eine Haftung der Unfallversicherung wegen "Berufskrankheit", wenn die Ansteckung auf das Berufsumfeld zurückzuführen ist. Je nach Situation wird auch eine Haftung der Arbeitgeberin zum Thema, falls diese angemessene und zumutbare Schutzmassnahmen zugunsten der Arbeitnehmer unterlassen hat. Weitere Informationen finden Sie im Ratgeber der NLZ vom 30.12.2020.

Ansprechpartner dazu ist unser Fachanwalt Haftpflicht- und Versicherungsrecht SAV lic. iur. Christian Haag.


04.01.2021 | ch

Praxisänderung im Familienrecht zum Kindesunterhalt (Barunterhalt)

Das Bundesgericht gibt den Methodenpluralismus bei der Berechnung des Kindesunterhalts (Barunterhalt) auf. Grundsätzlich ist die zweistufige Methode mit Überschussverteilung anzuwenden. Ausgenommen sind «exorbitante» Verhältnisse.

Ihr Ansprechpartner für Fragen dazu ist unser Fachanwalt SAV Familienrecht lic. iur. Michael Häfliger.


27.04.2020 | ch

Top Anwaltskanzlei 2020

Zum 4. Jahr in Folge zählt Häfliger Haag Häfliger laut Ranking der Zeitschrift "Bilanz" zu den besten Anwaltskanzleien der Schweiz (Gebiete Haftpflichtrecht und Sozialversicherungsrecht). Herzlichen Dank unseren Kunden und Kollegen für die zahlreichen Empfehlungen. Wir freuen uns sehr und geben auch nächstes Jahr Alles für unsere Kundschaft!


24.04.2020 | ch

Rechtsprechungsübersicht Haftpflichtrecht

Rechtsanwalt Christian Haag bespricht in der juristischen Zeitschrift "Plädoyer" die Entwicklung der Rechtsprechung des vergangenen Jahres im Fachgebiet Haftpflichtrecht.


04.03.2020 | mh

RA Christian Haag hat erfolgreich das CAS MedLaw der Universität Zürich absolviert - Ansprechpartner für Arzthaftpflichtrecht

Fragen aus dem Bereich Arztrecht / Medizinalrecht häufen sich: Vermehrt möchten Patienten abklären, ob ihr Arzt bei der medizinischen Behandlung eine Sorgfaltspflicht verletzt hat und dafür haftet. Auch Fragestellungen aus den Bereichen Pflegerecht, medizinische Gutachten und Medizinalstrafrecht nehmen zu. Um diesem Trend Rechnung zu tragen, hat RA Christian Haag den CAS (Certificate of Advanced Studies) MedLaw der Universität Zürich absolviert. Gerne ist er ihr Ansprechpartner für entsprechende Anliegen.